02. Dezember 2017

Eurojackpot-Ziehung der besonderen Art

Über ein besonderes Ereignis freuten sich gestern zwei deutsche Tipper aus Bremen und Bayern sowie ein Eurojackpot-Spieler aus Ungarn. Mit fünf Richtigen und einer Eurozahl gewannen sie bei einer eher ungewöhnlichen Eurojackpot-Ziehung jeweils genau 416.053,60 Euro.

Der finnischen Polizei wurde nämlich am gestrigen Abend eine besondere Rolle zu teil. Ihr Einsatz sorgte dafür, dass knapp 600.000 europäische Lotteriespieler zu ihren Gewinnen kamen. Dank der Kontrolle durch die Gesetzeshüter konnte ein technischer Defekt am Ziehungsgerät, der bei der Eurojackpot-Ziehung der letzten Eurozahl aufgetreten war, einwandfrei überbrückt und die Ziehung ordnungsgemäß komplettiert werden.

 

Was war passiert? 

Wie jeden Freitagabend warteten Millionen Eurojackpot-Spieler aus 18 Ländern gespannt auf die Ergebnisse von Europas größter Lotterie. Die europäische Gemeinschaftslotterie hat zwar ihr Herz in Münster bei WestLotto, wo das Hauptrechenzentrum steht, in dem alle Fäden zusammenlaufen und die Gewinnquoten ermittelt werden, die Ziehung der Zahlen findet jedoch in einem TV-Studio in der finnischen Hauptstadt Helsinki statt.

Zehn Millionen Euro lagen bei der Ziehung am 1. Dezember im Jackpot. Um den zu knacken, benötigen die Tipper fünf Richtige plus zwei Eurozahlen. Nachdem die Gewinnzahlen 5, 16, 20, 29 und 30 sowie die Eurozahl 2 bereits gezogen waren, kam es jedoch zu einer technischen Störung am Ziehungsgerät, sodass die Ziehung zunächst nicht vollendet werden konnte.

Dank der staatlichen Polizeiaufsicht in Finnland, die dort jeden Freitag die Eurojackpot-Ziehung offiziell überwacht, wurde die Ziehung der letzten Zahl gemäß den Regularien manuell vorgenommen. Als zweite Eurozahl wurde so die 7 gezogen. Die Polizisten passten akribisch auf und dokumentierten den Vorgang mit einem amtlichen Protokoll. 

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